[Startseite]
 
 
bamaGalerie3

Kategorie: Katzenkinder

mehr Bilder

Mitglieder-Katzenalben

Möchtest Du auch Dein Katzenalbum kostenlos einrichten ? -
Infos & Hilfe

Hauptmenü
Home Wissen Forum Downloads Umfragen Weblinks Lexikon Bildergalerie Branchenbuch Mitglieder FAQ Wer ist online Kontakt/Info Newsletter


Und sonst ?
Tiershop.de -

Und Katzenbücher kostenlos bekommst Du hier !


Willkommen im deinekatzen.de - Katzencommunity 2.0 Forum!
/  Forenindex
   /  Geschichten und Gedichte
/  Rotlichtmilieu
Topic drucken 
Rotlichtmilieu
Topic drucken  eMail Topic  
Neueste zuerst Thread 

Gast Rotlichtmilieu








Rotlichtmilieu

Manchmal trifft einen das Leben hart.
Meistens in Fällen in denen man nicht in der Lage ist, das zu tun, was man gerne möchte, zum Beispiel bei irgendwelchen Wehwehchen.
Dann hilft nur ein Besuch beim Medizinmann unserer Wahl um schnell wieder zu genesen.
Und die dabei verschriebenen Medikamente und sonstige Hilfsmittel tun dann ihr übriges.
Wenn man sie denn überhaupt anwenden kann...
*
Einige Wochen ist es jetzt her, damals war draussen das, was man nur noch als Sauwetter bezeichnen kann.
Und genau dieses Sauwetter hat mich ziemlich umgehauen.
Nicht mit Schnupfen, Grippe oder ähnlichen, wie der geneigte Leser eventuell annehmen könnte, sondern mehr auf die brutale Tour.
Erst habe ich es nicht bemerkt.
Nach einem ausgiebigen Spiel mit Miezka beschloss ich, in der Nacht noch eine Dokumentation in der Flimmerkiste anzuschauen.
Also erst mal gemütlich machen, aber so richtig.
Miezka hat es mir auf dem Schreibtischstuhl gleichgetan.
Die Dokumentation läuft, es ist eine historische Dokumentation über Napoleon Bonaparte.
Das Ganze ist in 4 Teile aufgeteilt, läuft aber an einem Abend, nur unterbrochen durch kurze Werbepausen.
Diese nutze ich für die Toilette oder mal kurz ein Getränk aus dem Kühlschrank zu holen.
Und irgendwie bemerke ich irgendwann, dass etwas an meiner rechten Schulter ist.
Offensichtlich sitze oder liege ich etwas ungeschickt, daher spüre ich einen ganz leichten Schmerz.
Der lässt aber nicht nach.
Die Sendung ist zu Ende, es ist Schlafenszeit.
Eine bekannte Tatsache ist, dass ich sowieso zwischen 2 und 3 Uhr von der Fellnase geweckt werde, bezüglich Spielzeit.
Aber das kennt man ja zu genüge.
Meine hellseherischen Fähigkeiten haben nicht getrogen, um 2 Uhr 10 werde ich durch eine feuchte Nase an meinen Augen geweckt.
Miezka will spielen.
Aber natürlich, mein Haustiger.
Nur funktioniert das nicht wie sonst.
Die Schulter schmerzt fürchterlich, ich kann mich fast nicht hochdrehen. Miezka begreift, dass etwas nicht stimmt und fängt an zu miauen.
Die folgenden Stunden waren fürchterlich.
So gegen 4 Uhr ziehe ich mich mit viel Mühe an und schleppe mich ans Telefon um ein Taxi zu rufen.
Es soll mich in zur Uniklinik in die Notfallpraxis bringen.
Die Ärztin dort sagt was von Unterkühlung und Muskelverhärtung.
Ich bekomme eine Spritze und eine kurze Massage.
Und tatsächlich, es geht jetzt um vieles besser, bewegen kann ich mich jetzt wieder.
Sie rät mir noch, eine dieser Rotlichtlampen zu besorgen, das würde helfen.
Ok, der Elektromarkt meines Vertauens öffnet um 10 Uhr und bereits jetzt geht’s mir besser.
Also wird so ein Ding besorgt, das billigste, ich brauch’s ja nicht oft und ausserdem ist Geiz geil.
Wieder zuhause, nach dem Schlucken einer Tablette, muss erst mal ein Platz für das rot strahlende Hightechprodukt gefunden werden.
Auf dem Sideboard wär’s nicht schlecht, da kann es von hinten über die Couchlehne erstens vor sich hin und zweitens meinen Rücken bestrahlen.
Gesagt, getan.
Miezka weis nicht, was sie von der ganzen Sache halten soll, begutachtet aber mein geheimnisvolles Treiben neugierig.
Und tatsächlich, das Teil verbreitet eine wohlige Wärme, die mir sehr gut tut.
Also, erst mal auf die Couch gelegt und relaxen.
Zusätzlich etwas klangvolle Musik, dann geht’s mir schnell wieder gut.
Entspannt gebe ich mich der wohligen Wärme und den Klängen von Mike Oldfield hin, als die eben erwähnte Wärme ein wenig nachlässt.
Hm...? Was ist da los?
Aha, die Fellnase! Sie hat sich unbemerkt oben auf die Couchlehne gelegt und nimmt mir einen grossen Teil des Rotlichts.
Wahrscheinlich denkt sie, es sei mir zu heiss und will mir Schatten spenden.
Nein Miezka, Dosi braucht das Rotlicht jetzt.
Ergo bekommt sie einen Streichler und wird auf den Boden gesetzt.
Miau!
Also kann ich mich weiter den wärmenden Strahlen aussetzen.
Zumindest solange, bis sich wiederum etwas Fellartiges zwischen mich und die Strahlungsquelle schiebt.
Hat’s Miezka etwa auch an der Schulter oder am Rücken?
Bis vor einigen Sekunden hat sie sich noch ganz normal bewegt und auch jetzt zeigt sie keine Anzeichen gleich denen, welche die Ärztin bei mir diagnostiziert hat.
Also noch mal auf den Boden, mit einem Riesenstreichler und einem Schmuser.
Ahhh... tut das gut!
Oder doch nicht?
Denn kurze Zeit später befindet sich wieder ein haariger Schatten zwischen mir und meiner Genesungshilfe.
Entweder will Miezka mir zeigen, wie’s richtig geht, oder sie möchte die Wärmequelle selbst nutzen.
Egoistisches Weibsstück!
Du siehst doch, dass Dosi malad ist!
Aber Dosi ist ja ihr Sklave und mit Sklaven macht man, was man will.
Was also tun?
Vorläufig beschliesse ich die Rekonvaleszenz zu unterbrechen, mindestens mal um Zeit zu schinden für neue Überlegungen.
Ich könnte den Strahler an die Decke dübeln, aber angesichts meiner augenblicklich eingeschränkten Bewegungsmöglichkeit ist das nur extrem schwer realisierbar.
Miezka liegt derweil oben auf der Couchlehne und lässt sich’s wohlergehen.
Es hat keinen Sinn jetzt, also wird das Rotlicht ausgeschaltet.
Nur habe ich nicht mit Miezka gerechnet.
„Miauuuuu!!!!“
Was ist los? Warum miau?
Sie schaut mich mit einem völlig undefinierbaren Blick an.
„Miauuuuu!!!!“
Willst wohl wieder Wärme?
Na gut, wird’s halt wieder eingeschaltet.
Ab sofort ist bei Miezka wieder Funkstille.
Was jetzt?
Schalt ich’s ein hab ich nichts davon, nur Miezka, schalt ich’s aus, hab ich auch nichts davon und Miezka auch nicht.
Ziemlich ernsthaft ziehe ich zeitweise in Erwägung, noch so ein Ding zu besorgen, speziell für Miezka.
Aber das würde dann doch zu weit führen.
Vorläufig bleibt’s eingeschaltet. Soll die Stubentigerin sich auch mal bestahlen lassen.
Ich werd auch so klar kommen, das Ding war ja nur eine Empfehlung der Ärztin und kein zwingendes Muss.
Erst mal gedenke ich mich in der Küche mit etwas Nahrhaftem zu versorgen.
Kaum ist aber die Kühlschranktür offen, verlässt Miezka ihren wärmenden Platz und will wissen was da abgeht.
Auch später zeigt sie eine völlige Ignoranz dem Wärmegerät gegenüber.
Was soll das? Da tut man alles um es der Samtpfote bequem zu machen und dann so was!
Aber ich bin ja nur ihr Sklave.
Scheinbar hat sie hier die Hosen an.
Ich sollte mich endlich damit abfinden.
»24.01.2010 08:33
Topic drucken 


User online:

User online:: 1 User befinden sich im Forum!
Insgesamt sind 1 User online! [ Administrator ] [ Moderator ]
1 Anonyme User
0 Registrierte User:

Suchen

Suchbegriffe:    
[ Erweiterte Suche ]

Berechtigung

Du kannst nicht schreiben.
Du kannst nicht ändern.
Du kannst keine Umfragen erstellen.
Du kannst keine Dateien anhängen.
Du kannst nicht antworten.
Du kannst nicht löschen.
Du kannst nicht abstimmen.
XML
/  Forenindex
   /  Geschichten und Gedichte
/  Rotlichtmilieu
Wer ist online
 8: Besucher
 0: Mitglied(er)

Reg. Mitglieder: 603

Noch keinen Account?
Registriere dich jetzt!

:: designed by fmm :: powered by exv2-filecenter ::
Powered by eXV² Vers. 2.1.0 © 2004-2010 www.exv2.de